Dank dem Siegeszug der Web Communities ist Social Media im Marketing angekommen. Allerdings einfach so, ohne einen Plan loslegen wird verschwendete Zeit und Frustration zur Folge haben. Da Social Media eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, ist eine Strategie unerlässlich. Es reicht nicht aus, seine Website mal eben durch entsprechende Icons und Widgets mit den Social Media Websites wie Facebook, Twitter und Xing zu verlinken. Strategisches Social Media Marketing ist mehr als nur kleine Icons. Es geht um eine neue Art des Denkens, wo Kunden und potenzielle Kunden Teil einer Marke werden, sich mit dem Image identifizieren und an der Erstellung von Inhalten beteiligt sind. Und im besten Falle bewege ich diese Kunden für mich, mein Produkt oder meine Dienstleistung zu werben, ohne dass ich dafür extra bezahlen muß.
Dabei gilt es zu verstehen, dass eine solide Social Media Strategie eine Menge Zeit erfordert. Richtig gemacht ist es ein kostengünstiger Weg, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Aber es ist auch eine langfristige Verpflichtung, da man nicht erwarten kann, das sich der Umsatz von heute auf morgen meßbar erhöht. Verkauf ist nicht das Ziel hier – das Herstellen von Kundenverbindungen und der Aufbau einer Community ist das primäre Ziel. Wie in einer realen Beziehung geht es auch hier darum, Vertrauen aufzubauen. Nicht umsonst sprechen wir hier von Social Media, von sozialen Medien, und das Wörtchen sozial darf dabei nicht vernachlässigt werden.
Die folgende Präsentation veranschaulicht dieses sehr schön.
Die Präsentation führt von den Anfängen der Social Media Nutzung bis zum heute. Sie zeigt in einfachen Schritten, wie Social Media in die Marketing Strategie integriert werden kann. Dabei werden exemplarisch Fallstudien aufgeführt sowie die aktuellen Zahlen der Facebook und Twitter Nutzer im Überblick.
Quelle: www.slideshare.net/PresentationAdvisors/social-media-for-business
Tags: Marketing, Social Media, Social media Marketing, Web 2.0
Schöner Beitrag, gute interessante Gedanken. Auch die anhängende Präsentation gefällt mir gut.
Mich bewegt gerade in diesem Zusammenhang die aktuelle Chefticket-Kampagne der Deutschen Bahn. Ist das Wort “sozial” so missverständlich oder der Sozialauthismus so weit verbreitet, dass die Bahn mit ihrer Kampagne mal wieder zeigen muss, wie man es nicht macht? Die Kehrseite der sozialen Medien ist eben, dass neben gut gemeinten Strategien, Kommunikation mit den Kunden auch lebendig ist. Dass Kunden eben keine Marionetten sind, denen man die Texte in den Mund legt, die man gerade hören oder lesen möchte.
@saskiadenise
@saskiadenise Da gebe ich Dir völlig recht. Aber glücklicherweise gibt es ja auch Unternehmen, wie z.B. Dell, die es richtig gemacht haben. Und wir wollen hoffen, das die Leute primär die Erfolgstory im Kopf behalten!